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Nachdem der Krieg das Wasser verseuchte, kommt die Cholera

Der Jemen hat mit drei Katastrophen gleichzeitig zu kämpfen: Zu Bürgerkrieg und Hungersnot kam vor wenigen Wochen ein erneuter Ausbruch der Cholera hinzu. Das Bündnis-Mitglied DAHW bereitet Nothilfemaßnahmen vor. Doch: „Der Krieg erschwert die Hilfe massiv: Die Infrastruktur ist zusammengebrochen, die Sicherheitslage schlecht“, berichtet der jemenitische DAHW-Repräsentant Dr. Yasin Al-Qubati.



„Die somalische Regierung muss endlich in die Verantwortung gebracht werden”

Die „London Somalia Conference 2017“ am 11. Mai soll die politischen Weichen stellen für eine bessere Zukunft des Landes am Horn von Afrika. Es geht um die Themen „Sicherheit“, „Politische Reform und Regierungsführung“, „Wirtschaftliche Entwicklung“ und neue Partnerschaftsvereinbarungen zwischen der internationalen Staatengemeinschaft und der somalischen Regierung. Nach der Premiere 2012 und der Fortführung 2013 ist die Konferenz die dritte ihrer Art in London. Dr. Abdullahi Hersi, Geschäftsführer der somalischen Nichtregierungsorganisation „Nomadic Assistance for Peace and Development“ (NAPAD), spricht im Interview über seine Erwartungen an die Konferenz, die Schwäche der somalischen Regierung und die Fehler der internationalen Gemeinschaft.



„Unsere Lebensweise ist Mitauslöser der Hungerkrise“

Anne Jung, Mitarbeiterin von medico international im Bereich Campaigning, schildert im Interview die Lage in Kenia und Somalia und benennt strukturelle Probleme, die die aktuelle Hungerkrise in Ostafrika mitverursacht haben.



„Man muss sich darauf einstellen, dass immer öfter Regenzeiten komplett ausfallen“

Georg Ehrler betreut im Auftrag von Misereor in Äthiopien die Entwicklung verschiedener Wasserprojekte. Im Interview spricht er über ausbleibenden Regen, komplizierte Projektantragsverfahren und die Vorteile solarbetriebener Pumpen gegenüber Generatoren.



„Die Regenzeit bringt neue Herausforderungen mit sich“

Eugene Wanekeya, Mitarbeiter der Welthungerhilfe in Kenia, spricht im Interview über zu viel Wasser in Zeiten der Dürre, zu Unrecht kriminalisierte Hirten und die schwierig zu bewertende Rolle der kenianischen Regierung.



„Eine so schlimme Dürre haben die Menschen hier noch nie erlebt“

Drohende Hungersnot in Somaliland: Ein Interview mit Angelika Böhling, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Bündnis Entwicklung Hilft und Pressesprecherin der Kindernothilfe



„Hunger wird als Waffe eingesetzt“

Ein Interview zur Lage im Südsudan mit Hannah Dönges vom Centre on Conflict, Development and Peacebuilding (CCDP) des Graduate Institute in Genf