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Jetzt spenden und helfen

Bilanz des Spendenaufrufs des Bundespräsidenten für die Hungerkrisen

Das Bündnis Entwicklung Hilft sagt „Danke!“

Berlin, 29. Juni 2017 – Angesichts der dramatischen Hungerkrisen in Ostafrika, Nigeria, Niger und dem Jemen hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 9. Juni zu Spenden für die Initiative „Gemeinsam gegen die Hungersnot“ aufgerufen. Die Initiative zahlreicher deutscher Hilfsorganisationen erhielt daraufhin Spenden in Höhe von insgesamt 10,9 Millionen Euro. Auf das Bündnis Entwicklung Hilft entfielen 1,38 Millionen Euro, die acht Bündnis-Mitglieder bekamen zusammen zusätzlich 2,84 Millionen Euro. Das Bündnis Entwicklung Hilft dankt allen Spenderinnen und Spendern.

In den vergangenen drei Jahren sind die betroffenen Regionen immer wieder von Dürreperioden heimgesucht worden. Das El-Niño-Phänomen hat das Problem verschlimmert. Felder können nicht bestellt werden, Nutztiere verenden und Ernten fallen aus. Wegen des Wassermangels müssen die Menschen in vielen Regionen auf unsichere Wasserquellen zurückgreifen. Verunreinigtes Trinkwasser führt vermehrt zu Ausbrüchen der Cholera, einer unbehandelt tödlich verlaufenden Darmerkrankung. Da durch die ausbleibenden Ernten die Preise für Nahrungsmittel steigen, können insbesondere einkommensschwache Familien eine ausreichende Ernährung nicht mehr sicherstellen.

>> Die acht Bündnis-Mitglieder sind mit unterschiedlichen Hilfsmaßnahmen im Jemen, Kenia, Niger, Nigeria, Simbabwe und am Horn von Afrika aktiv.