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Projekte in Liberia

Projekte von Miseror

Liberia ist eines der Länder, die am stärksten von der Ebola-Epidemie in Westafrika betroffen sind. Die Menschen sind stark verunsichert. Aus Angst vor einer Ansteckung suchen viele Menschen die Gesundheitszentren und Krankenhäuser nicht mehr auf.
Auch das Personal ist auf diese Herausforderung nicht ausreichend vorbereitet und kann nicht genügend dazu beitragen, dass Erkrankte professionell versorgt werden und sich keine weiteren Menschen infizieren.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter medizinischer Einrichtungen müssen mit der Ebola-Epidemie oftmals unvorbereitet umgehen. Damit sie einen Beitrag zur Eindämmung der Ebola-Epidemie leisten können, brauchen sie Unterstützung.

So hilft Misereor:

  • Die MISEREOR-Partnerorganisation "Mother Patern College of Health Sciences" organisiert gezielte Fortbildungen und beschafft die nötige Ausrüstung, um einen Beitrag zur Eindämmung der Ebola-Epidemie zu leisten.
  • Ein Experten-Team von "Mother Patern College" schult und berät gemeinsam mit einem amerikanischen Virologen gezielt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 17 katholischen Gesundheitseinrichtungen in Liberia.
  • Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus ländlichen Entwicklungsprojekten werden geschult, um die Aufklärung zum Schutz vor Ebola unterstützen zu können.
  • Gemeinsam mit dem Missionsärztlichen Institut Würzburg wird MISEREOR zudem eine Gruppe von Experten nach Liberia und in ausgewählte Nachbarländer entsenden. Die Fachleute werden weiteren Gesundheits- und Entwicklungsorganisationen in dieser Krise beistehen.

Projekte der Welthungerhilfe rund um das Ebola-Virus

In Liberia ist die Welthungerhilfe seit 2003 aktiv. Das Regionalbüro befindet sich in der Hauptstadt Monrovia. Weitere Projektbüros liegen in den Provinzen, Grand Gedeh, River Gee, Sinoe, Bomi und Montserrado.

Derzeit befinden sich zwei entsandte Mitarbeiter in Liberia, die u.a. die Möglichkeit zusätzlicher Hilfsmaßnahmen sondieren. Die übrigen Aktivitäten laufen kurzfristig ausschließlich mit einheimischem Personal weiter.

Schwerpunkt der Projektarbeit in Liberia sind Ernährungssicherung, Landwirtschaft, die Rehabilitierung der Basisinfrastruktur (Wasserversorgung, Straßenbau, Schulen, Markthallen) sowie Krisenprävention.
In der gegenwärtigen Situation unterstützt die Welthungerhilfe die öffentlichen Hilfsdienste in der Aufklärungs- und Präventionsarbeit rund um Ebola mit Flyern, Trainings, Radioprogrammen und mit der Verteilung von Chlor, Seife und Handwasch-Stationen an zentralen Stellen. Zu den Hilfeleistungen gehört ferner die Lieferung von dringend benötigtem Benzin für die lokalen Ebola-Hilfsdienste, damit die Aufklärungsarbeit aufrecht erhalten bleiben kann.

In ländlichen Regionen kann die Welthungerhilfe auf das erarbeitete Vertrauen der einheimischen Bevölkerung aufbauen. Hier leistet die Organisation erfolgreich und sehr kooperativ Aufklärungs- und Beratungsarbeit.