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Einladung zur Pressekonferenz WeltRisikoBericht 2015

Bündnis Entwicklung Hilft und die Universität der Vereinten Nationen stellen am 17. November 2015 gemeinsam den neuen WeltRisikoBericht vor

Der diesjährige Bericht beinhaltet neben dem WeltRisikoIndex für das Jahr 2015 das Schwerpunkthema Ernährungssicherung. Ernährungsunsicherheit erhöht das Katastrophenrisiko. Denn Menschen sind Naturgefahren zum Beispiel dann stärker ausgesetzt, wenn Ernährungsunsicherheit sie zwingt, die Landwirtschaft in gefährdete Gegenden zu verlegen. Und: Schlechte Versorgungslagen reduzieren die Möglichkeiten, auf ein extremes Naturereignis effektiv zu reagieren.

Der aktuelle WeltRisikoBericht gibt in diesem Zusammenhang Handlungsempfehlungen und zeigt Perspektiven auf. Ein wichtiger Aspekt ist hier, dass jede Investition in Ernährungssicherheit die Verwundbarkeit von Gesellschaften gegenüber Katastrophen senkt.

Umgekehrt gilt: Eine Verringerung des Katastrophenrisikos wirkt sich auch positiv auf die Ernährungssicherheit aus. Beispielsweise das Erdbeben in Nepal im Frühjahr 2015 hat gezeigt, wie die Ernährungssituation durch das Beben ernsthaft beeinträchtigt wurde. In abgelegenen Bergregionen konnten 70 Prozent der Bevölkerung zu wenig oder grenzwertig wenig Nahrungsmittel konsumieren. Die Hälfte der Bevölkerung konnte sich nur noch einseitig ernähren.

Wann: Dienstag, 17. November 2015, 10:30 Uhr

Wo: Presse- und Besucherzentrum, Reichstagsufer 14, 10117 Berlin

Wer: Als Gesprächspartner stehen Ihnen folgende Experten zur Verfügung:

•    Peter Mucke, Geschäftsführer Bündnis Entwicklung Hilft und Projektleiter WeltRisikoBericht

•    Dr. Matthias Garschagen, Abteilungsleiter am Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit an der Universität der Vereinten Nationen (UNU-EHS)

•    Dr. Martin Bröckelmann-Simon, Vorstandsmitglied von Misereor und Leiter des Bereiches Internationale Zusammenarbeit

•    Prof. Dr. Jörn Birkmann, Direktor des Instituts für Raumordnung und Entwicklungsplanung an der Universität Stuttgart

Bitte teilen Sie uns per E-Mail an presse[at]entwicklung-hilft.de mit, ob Sie an der Pressekonferenz teilnehmen möchten und ob Sie im Anschluss Interesse an einem persönlichen Gespräch mit den Experten haben. Vielen Dank!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.