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Die #Grenzgänger gehen wieder auf Tour

Bereits im September berichtete Bündnis Entwicklung Hilft mit der WhatsApp-Kampagne #Grenzgänger von der Situation der Flüchtlinge auf der Balkanroute. Ab dem 18. Dezember machen sich Hannah Pool und Felix Volkmar noch einmal auf den Weg und berichten Live via Instant-Messenger. Im Fokus steht dieses Mal die Situation der Flüchtlinge in Deutschland.

Foto: Felix Volkmar

Wie geht es den Menschen, die Hannah und Felix im September ein kleines Stück auf ihrer Fluchtroute begleiten konnten heute? Wie wurden sie an ihren Zielorten aufgenommen? Was erhoffen sie sich von der Zukunft und wie ist ihre Sicht auf den deutschen Umgang mit der Flüchtlingskrise? Diese und andere Fragen sollen unter anderem mit Ahmed aus Palästina geklärt werden. 

 

Flüchtlinge kommen zu Wort

Zusammen mit seiner siebenköpfigen Familie lebte der Palästinenser Ahmed bereits in Syrien als Flüchtling und musste sich aufgrund des verheerenden Bürgerkrieges erneut auf die Flucht begeben. Hannah und Felix lernten die Familie auf Kos kennen und begleiteten sie auf der Fähre nach Athen. Aus seiner Unterkunft in Mettmann (Nordrhein Westfalen) übermittelte Ahmed bereits gegen Ende der ersten Grenzgänger-Aktion seine Geburtstagsgrüße an Felix. Kurz vor Weihnachten soll Ahmed noch einmal im Rahmen der #Grenzgänger zu Wort kommen.

„Wir hoffen auch dieses Mal die Situation der Flüchtlinge aus einer persönlichen Perspektive beleuchten zu können und freuen uns auf viele Rückmeldungen der Community“, so Hannah und Felix im Vorfeld.  Von Nordhessen, über Berlin und Dresden bis Köln wollen die #Grenzgänger neue Geschichten sammeln. Doch auch die generelle Situation in Deutschland möchten die Beiden beleuchten. So werden sie beispielsweise das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales, kurz LaGeSo, besuchen. Seit dem Sommer steht das  LaGeSo stellvertretend für die Kritik am Umgang mit Flüchtlingen, da diese wegen schierer Überforderung der Behörde teilweise mehrere Tage vor dem Gebäude kampieren müssen, bevor sie sich als Asylbewerber registrieren lassen können. Und auch den Kontakt zu Vereinen und Initiativen, die die Situation der Flüchtlinge in Deutschland verbessern wollen, werden die #Grenzgänger suchen.

 

Wer sind die #Grenzgänger?

Hannah ist eine freiwillige Helferin und Felix ein Fotograf, der bei Reporter ohne Grenzen gearbeitet hat. Hannah (23) hat im Rahmen ihres Studiums "Internationale Beziehungen" an der TU Dresden zwei Auslandssemester an der Universität Teheran studiert und dort Farsi und Dari gelernt. Felix (23) studiert an der Uni Marburg Friedens-und Konfliktforschung. Dokumentationsreisen führten ihn bisher nach Ruanda, Marokko, Aserbaidschan, in den Iran und die Türkei.

 

Was bisher geschah

Vom 6. bis 19. September 2015 begleiteten Hannah und Felix Menschen auf ihrem Weg in eine vermeintlich bessere Zukunft. Von Griechenland aus führte sie ihr Weg über Mazedonien, den Kosovo, Serbien, Ungarn und Österreich nach Deutschland – immer gemeinsam mit den Flüchtenden. Dabei dokumentierte #Grenzgänger die persönlichen Geschichten und Schicksale der Menschen auf der Flucht. Alle Interessierten konnten über den WhatsApp-Messenger live und hautnah die Situation an den europäischen Grenzen und auf dem gesamten Weg durch Europa miterleben.

 

Auch dieses Mal kann die Reise wieder live per WhatsApp mitverfolgt werden. Die Anmeldung erfolgt über die Startseite von entwicklung-hilft.de oder direkt über das Widget.

 

Die Nachrichten der #Grenzgänger noch einmal zum Nachlesen.

 

 

Für Rückfragen:

Bündnis Entwicklung Hilft – Pressestelle

Florian Brell
+49-30-27877-390
presse(at)entwicklung-hilft.de
www.entwicklung-hilft.de

 

Brot für die Welt, Christoffel-Blindenmission, Kindernothilfe, medico international, Misereor, terre des hommes, Welthungerhilfe und die assoziierten Mitglieder Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe sowie German Doctors leisten als Bündnis Entwicklung Hilft akute und langfristige Hilfe bei Katastrophen und in Krisengebieten.