Bündnis Entwicklung Hilft http://www.entwicklung-hilft.de/ Hier gibt es aktuelle Informationen zum Bündnis Entwicklung Hilft de_DE Bündnis Entwicklung Hilft Sun, 22 Jan 2017 17:12:26 +0100 Sun, 22 Jan 2017 17:12:26 +0100 TYPO3 EXT:news news-765 Thu, 12 Jan 2017 15:38:11 +0100 Blick nach vorn http://www.entwicklung-hilft.de/news-detail-view/blick-nach-vorn.html Der designierte Präsident von Haiti, Jovenel Moïse, hat nach der Bestätigung seines Wahlsieges Anfang dieses Jahres versprochen, sich für die soziale Entwicklung und Frieden einzusetzen. Vertreter anderer politischer Parteien lud er zu gemeinsamen Gesprächen ein. Der 48-Jährige soll am 7. Februar in sein Amt eingeführt werden. Für die Prävention und den Wiederaufbau eines Landes nach Katastrophen spielt eine gute Regierungsführung eine entscheidende Rolle: Nach dem Erdbeben am 12. Januar 2010 erschwerten die instabilen politischen Verhältnisse die Entwicklungszusammenarbeit. Auch auf den Hurrikan „Matthew“ war Haiti kaum vorbereitet. Pläne der Regierung für Katastrophenfälle gab es bisher nicht. Kann Jovenel Moïse Haiti aus der Krise führen? Ein Kommentar von Louis Dorvilier, Welthungerhilfe.


Wissbegierig und ambitioniert: Viele Schüler in Haiti wünschen sich eine Perspektive.
Foto: Michael Müller/Welthungerhilfe

Die Wahlen am 20. November 2016 haben weitgehend friedlich stattgefunden. Das ist für das Land ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die Bevölkerung will offenbar mit der Vergangenheit abschließen und blickt nun in die Zukunft. Dabei war der Zeitpunkt der Wahlen ungünstig. Der Großteil der Bevölkerung war damit beschäftigt, sich von den Schäden, die Hurrikan „Matthew“ angerichtet hatte, zu erholen. 

Die Ergebnisse der Wahlen widerlegen Spekulationen, nach denen der Interimspräsident Jocelerme Privert die Rückkehr der Lavalas-Partei an die Macht vorbereiten sollte. Privert, früherer Innenminister und einflussreiches Mitglied der Lavalas-Partei, kam durch eine undurchsichtige Vereinbarung, die er mit Michel Joseph Martelly getroffen hatte, an die Macht. 

Am 8. Dezember 2016 hatte die Übergangswahlkommission bereits die vorläufigen Ergebnisse der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen bekannt gegeben. Nach diesen Ergebnissen führte die PHTK (Parti Haïtien Tèt Kale) klar vor den traditionellen politischen Parteien. Jovenel Moïse bekam mit fast 56 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit. 

Durch die Wahl eines jungen Agrarunternehmers hat die haitianische Bevölkerung deutlich gemacht, dass sie die Hoffnung nicht aufgegeben hat. Dass sie daran glaubt, dass Grundbedürfnisse wie Nahrung, Unterkunft und Bildung erfüllt werden können, wie die PHTK es versprochen hat. Dieses Wahlergebnis zeigt auch, dass die meisten Haitianer Gewalt bei Wahlen ablehnen und einer anderen Politikergeneration nun die Chance einräumen möchten, ein neues Kapitel zu beginnen. 

Die gewählten Vertreter sollten nun die Möglichkeit bekommen, auch wirklich souverän regieren zu können. Durch eine vernünftige makroökonomische Politik und soziale Maßnahmen müssen sie beweisen, dass sie fähig sind, die Wirtschaft zu stabilisieren, den Tourismus und die Landwirtschaft anzukurbeln und Jobs zu schaffen. Gelingt es Jovenel Moïse, seine Wahlversprechen einzuhalten, könnte das tatsächlich ein Neuanfang sein. Wenn nicht, wird das Unheil der Verschleuderung von Vermögen weiter seinen Lauf nehmen. 

Louis Dorvilier ist gebürtiger Haitianer. Der Politik- und Wirtschaftswissenschaftler arbeitet als Landesdirektor der Welthungerhilfe in der Demokratischen Republik Kongo.

Wähler in Haiti entscheiden nach Angaben des Auswärtigen Amts eher personenbezogen. Parteiprogramme beachten sie weniger. Die wichtigsten Parteien sind die PHTK und die Fanmi Lavalas. Nach den Wahlen im November 2016 gingen Anhänger der Partei Fanmi Lavalas, die der Ex-Präsident Jean-Bertrand Aristide gegründet hatte, auf die Straße und verlangten die sofortige Veröffentlichung der Wahlergebnisse. Die Demonstranten zündeten in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince Reifen an. Die Polizei feuerte Tränengas ab. Haiti leidet schon lange unter einer politischen Dauerkrise. Die Wahl im Jahr 2015, bei der Jovenel Moïse auch schon die meisten Stimmen geholt hatte, war wegen Manipulationsvorwürfen annulliert worden. Die Europäische Union und die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hielten die Abstimmung damals allerdings für grundsätzlich frei und fair. Sie vermuteten, dass die Opposition mit ihren Protesten das für sie ungünstige Ergebnis kippen wollte. Der ehemalige Präsident Michel Joseph Martelly hatte das Amt Anfang Februar 2016 aufgegeben, Senatspräsident Privert übernahm es vorübergehend. Zwei Versuche der Abgeordnetenkammer, über eine Erneuerung von Priverts Mandat als Übergangspräsident bis zum 7. Februar 2017 zu entscheiden, scheiterten. Gewalttätige Demonstrationen für und gegen Privert verhinderten, dass die anberaumten Sitzungen am 21. Juni beziehungsweise am 28. Juni 2016 zustande kamen. Schon zuvor, unter Martelly, kam das Land nicht vorwärts. Die Regierung hatte keine eigene Parlamentsmehrheit, Gesetzesvorhaben wurden blockiert. Alle Mandate der Abgeordneten und eines Drittels der Senatoren waren schon am 12. Januar 2015 ausgelaufen. Seither hatte Haiti offiziell kein Parlament mehr und Martelly regierte per Dekret. Diese Situation lähmte die Bemühungen, das Land nach dem Erdbeben 2010 zu stabilisieren und erschwerte die Entwicklungszusammenarbeit. Das neue Jahr begann in Haiti leider wieder mit Unruhen: Am 5. Januar 2017 wurde Guy Philippe festgenommen und an die Vereinigten Staaten ausgeliefert. Erst im November 2016 war er zum Senator des südwestlichen Departements Grand´Anse gewählt worden, das wenige Wochen zuvor von Hurrikan „Matthew“ verwüstet worden war. Philippe wurde von der US-Drogenfahndung DEA im Zusammenhang mit Kokainschmuggel und Geldwäsche gesucht. Beobachterorganisationen werfen ihm Menschenrechtsverletzungen vor. 

]]> news-764 Thu, 05 Jan 2017 20:53:37 +0100 Kleine Wunder http://www.entwicklung-hilft.de/news-detail-view/kleine-wunder.html Was Spenden für Syrien verändern können

Die Geschichte des zehnjährigen Bassil rührte im November 2016 viele Zuschauer der ARD. Der Weltspiegel berichtete über den Jungen, der – wie so viele Kinder in Syrien – mit Kriegsschrott gespielt hatte. Ob es eine Handgranate war, die er und seine beiden Freunde gefunden hatten oder andere Munition, weiß keiner. Bassil sah zu, wie seine beiden Freunde neben ihm bei einer Explosion starben. Helfer brachten ihn in ein Krankenhaus in Jordanien. Ärzte amputierten ihm beide Beine, auch seine linke Hand verlor er. Sein Bruder und sein Vater starben bei einem Bombenangriff. Von der Schwester und der Mutter fehlte jede Spur, seine Tante brachte ihn zuerst in das Flüchtlingscamp Zaatari, dann kam er in die jordanische Hauptstadt Amman, in ein Zentrum der Organisation Souriyat Across Borders, die Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf bietet und eng mit der Al Hussein Society zusammenarbeitet, einem Projektpartner der Christoffel-Blindenmission. Die Al Hussein Society finanzierte Bassils Rollstuhl und seine Prothesen. Auch Physiotherapie für Menschen mit Behinderungen und eine psychosoziale Beratung bietet sie an. Viele Flüchtlinge sind durch die Angriffe körperlich beeinträchtigt. Die Christoffel-Blindenmission unterstützt sie zusammen mit ihren Partnern in Jordanien.

Jordanien hat als armes Land viele Flüchtlinge aufgenommen. Um Konflikte zwischen der Bevölkerung und den Flüchtlingen zu deeskalieren, finanziert Brot für die Welt Schulungen und Fortbildungen in Gemeinden, beispielsweise in den Bereichen Hygiene und Frauenrechte. In Flüchtlingsunterkünften in Jordanien und im Libanon können Schulkinder, die lange keinen Unterricht besuchen konnten, an Nachhilfe-Kursen teilnehmen. Auch zur Grundsicherung tragen Ihre Spenden bei: Etwa 2.000 syrische Flüchtlinge bekamen Winterkleidung und Decken. Im Libanon verteilten Helfer Essen, in der Autonomen Region Kurdistan im Irak lieferten Partner Kleidung, Heizgeräte und Brennstoff an etwa 500 Familien.

Die Kindernothilfe bezahlt Flüchtlingskindern in der libanesischen Gebirgsregion Chouf das Schulgeld und kauft Schuluniformen. Etwa 800 Kinder haben so die Chance, zu einem einigermaßen geregelten Alltag zurückzufinden. Viele Schulen im Libanon sind nicht gut ausgestattet, auch in die Renovierung und den Ausbau der Klassenräume fließen Spenden. 

In Ost-Ghouta in der Nähe von Damaskus haben syrische Frauen ein Zentrum gegründet. Einen Ort, an dem sie sich treffen, austauschen, gegenseitig stützen können. Viele haben ihre Männer im Krieg verloren und müssen für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen. medico international unterstützt das Frauenzentrum. Auch Schulen in Erbin, einem Vorort von Damaskus. 

In den syrischen Städten Aleppo, Damaskus und Latakia gründeten Franziskaner und ehrenamtliche Mitarbeiter mit der finanziellen Unterstützung von Misereor mehrere Sozialzentren. Die Ordensmänner verteilen Essen, Decken, Heizmaterial und Medikamente an die Menschen. In Damaskus stellen sie Schlafplätze für 24 Männer und 35 Frauen zur Verfügung. Sie leiten einen Kindergarten und kaufen Bücher, Hefte und Stifte für Schülerinnen und Schüler. Im Orontes-Tal, im syrisch-türkischen Grenzgebiet, versorgen Helfer etwa 320 Menschen mit Essen und Wasser. Seit 2011 halfen Projektpartner von Misereor in Aleppo etwa 70.000 Menschen: Sie verteilten Lebensmittel, Wasser, boten medizinische Hilfe an und beteiligten sich an Reparaturen von Wohnraum. An anderen Orten konnten die lokalen Partner von Misereor etwa 600 Menschen helfen. Auch die maronitische Erzdiözese in Damaskus leistet Sozialarbeit und wird mit Ihren Spenden unterstützt.  

In Syrien, dem Libanon, der Autonomen Region Kurdistan und in Jordanien betreut terre des hommes Kinder, junge Erwachsene und Frauen. Die Kinder spielen, malen und basteln zusammen mit erfahrenen Pädagogen, Sozialarbeitern und Psychologen. Frauen sollen in speziellen Trainings lernen, sich besser vor psychischer und physischer Gewalt zu schützen. Partnerorganisationen von terre des hommes haben mitgeholfen, Menschen aus Aleppo in Sicherheit zu bringen. Familien, die in Flüchtlingslagern in der Umgebung von Aleppo in Notunterkünften und Zelten leben, werden mit Lebensmitteln versorgt. Bisher konnte terre des hommes schon 57.000 Lebensmittelpakete ausgeben, in den kommenden Wochen sollen weitere 16.000 Pakete verteilt werden. 

In einem Flüchtlingscamp bei Azaz in der Provinz Aleppo verteilt die Welthungerhilfe Heizmaterial für Öfen und warme Decken. In anderen Gebieten gibt sie Familien Gutscheine für Lebensmittel. Außerdem errichtete die Welthungerhilfe eine Zeltstadt für Flüchtlinge, verteilte Brot an mindestens 190.000 Menschen in Nordsyrien und an 19.000 Haushalte in Aleppo. Sie finanzierte 2.483 Kerosinöfen und 5.322 Plastikkanister für die Lagerung von Brennstoff. In der Provinz Idlib repariert die Welthungerhilfe unter anderem Wasserleitungen, damit die Menschen wieder Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.

]]>
news-763 Fri, 23 Dec 2016 16:53:37 +0100 UN wollen Kriegsverbrechen in Syrien dokumentieren http://www.entwicklung-hilft.de/news-detail-view/un-wollen-kriegsverbrechen-in-syrien-dokumentieren.html Die Vereinten Nationen verabschieden eine Resolution, die es ermöglicht, offiziell Informationen über Kriegsverbrechen in Syrien zu sammeln. Der Regierung von Baschar al-Assad sowie seinen Verbündeten Russland und Iran werden immer wieder Gräueltaten zur Last gelegt, zuletzt in Aleppo. Künftig sollen Täter zur Rechenschaft gezogen werden können. Fünf Fragen an Thomas Seibert, Menschenrechtsexperte von medico international.

Thomas Seibert / Foto: Katrin Schilling

Die UN verabschieden eine Resolution, die vorsieht, dass die UN Informationen über mögliche Kriegsverbrechen in Syrien sammeln dürfen, um sie an eine Recht sprechende Institution zu übergeben. Bisher hatte sich die internationale Staatengemeinschaft nicht darauf einigen können. Nun aber unterstützen 105 Staaten die Resolution, das ist die nötige einfache Mehrheit unter den 193 Mitgliedsstaaten. Deutschland stimmte zu. Sind Sie zufrieden?

Die Gräuel wurden ja schon rund um die Uhr dokumentiert. Und die Vermutung, dass das eine oder andere Video ein Fake war, ändert nichts daran, dass wir alle mehr als genug Live-Bilder gesehen haben. Keiner kann sagen: Wir waren nicht dabei. Oder: Davon haben wir nichts gewusst. 

Es hieß, die Resolution sei nötig, weil Syrien kein Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofs sei. Das zumindest erklärte der UN-Botschafter Liechtensteins, Christian Wenaweser. Das Land ist einer der Initiatoren. Unter den 15 Nein-Stimmen waren die von Iran, Russland und China. In der Diskussion vor der Abstimmung hatte der syrische UN-Botschafter Baschar al-Dschafari noch versucht, das Votum zu verhindern. Er behauptete, das Gremium besitze nicht die nötige Kompetenz.

Von Russland, China und dem Iran habe ich nichts anderes erwartet. Auch nicht von Syrien. Das große Verbrechen wird nach Aleppo anderswo in Syrien weitergehen. 

Einige Bündnis-Organisationen sind vor Ort geblieben, unter anderem medico international. Warum? 

Wir halten es für wichtig, unsere Partner weiter zu unterstützen, und wir möchten unsere Bildungsprojekte für Kinder und Frauen nicht aufgeben. Wir wissen, dass das nicht genug ist, aber wir möchten in der Lage sein, zivilgesellschaftliche Strukturen auch und gerade dann zu unterstützen, wenn die Kämpfe irgendwann vorüber sein werden und sich andere Möglichkeiten bieten als die jetzt gegebenen. Dazu muss man aber jetzt schon vor Ort sein, muss selbst in Erfahrung bringen, was die Leute erleiden, muss wissen, wem man vertrauen kann und dabei selbst zu jemandem werden, dem Vertrauen geschenkt wird. Dies gilt umso mehr, als wir davon ausgehen müssen, dass es in der ganzen Region zu ähnlichen Entwicklungen kommen wird – das ist ja heute schon der Fall, im Irak, im Jemen und anderswo. Wir bei medico gehen davon aus, dass der Nahe Osten instabil bleiben wird und wir deshalb auch so etwas wie einen regionalen Ansatz ausbilden müssen. Den können wir aber nur mit Partnern in der Region entwickeln, und dazu werden diejenigen gehören, mit denen wir heute schon zusammen arbeiten.

Wie wird es weitergehen?

Niemand weiß im Moment, welche Bedingungen für den Abzug aus Aleppo ausgehandelt wurden. Und was in Idlib passieren wird, einer Region, in die viele Menschen jetzt gebracht werden und in der weiter gekämpft wird. Die Menschen dorthin umzusiedeln bedeutet, sie kontrolliert an einem Ort zu versammeln. Sie kommen vom Regen in die Traufe. 

medico unterstützt unter anderem eine Schule in Erbin. Warum sollten sich deutsche Hilfsorganisationen in Syrien einsetzen?

Weil es wichtig ist, die Selbsthilfekräfte zu aktivieren. Ich vermute, dass viele Kinder, die diesen Krieg erleben mussten, in den kommenden Jahren von islamistischen Gruppen angeworben werden können, weil sie erleben mussten, dass die Welt ihnen nicht beistehen wollte. Wenn wir jetzt nichts für sie tun, wird aus ihnen eine verlorene Generation. Sie würden dann zum zweiten Mal zu Opfern werden. 

]]>
news-762 Sun, 18 Dec 2016 12:39:05 +0100 Das Bündnis Entwicklung Hilft ruft erneut zu Spenden für die Menschen in Syrien auf http://www.entwicklung-hilft.de/news-detail-view/das-buendnis-entwicklung-hilft-ruft-erneut-zu-spenden-fuer-die-menschen-in-syrien-auf.html Etwa 50.000 Menschen warten auf den Abzug, andere konnten Aleppo bereits verlassen. Angesichts der zugespitzten Lage und der hohen Zahl von notleidenden Menschen steigt der Hilfsbedarf in Syrien und den Nachbarländern.

Gemeinsam mit lokalen Partnern liefern unsere Bündnis-Mitglieder Nahrungsmittel sowie Decken, Kleidung und Heizmaterial für die kalten Wintermonate an die Menschen, die im Moment in Notunterkünften und Zelten leben. Sie sorgen dafür, dass Menschen, die monatelang weder ausreichend Essen noch frisches Trinkwasser hatten, endlich mit Lebensmitteln und Wasser versorgt werden können. Und sie finanzieren Krankenhäuser, betreuen verängstigte Kinder und versuchen, Menschen wieder Hoffnung zu geben. Aber nicht alle wollen gehen. Viele harren in zerbombten Häusern aus, ohne Essen und Trinken, teilweise schwer verletzt. Sie haben Angst vor dem, was kommt. Die Menschen sind am Ende ihrer Kräfte, sie benötigen umgehend unsere Hilfe.

In diesen dramatischen Tagen in Aleppo müssen wir unsere Hilfe in Syrien und für die Schutzsuchenden in den Nachbarländern ausweiten. Das Bündnis Entwicklung Hilft bittet daher dringend um Unterstützung: 

IBAN: DE71 3702 0500 0008 1001 00, Stichwort: Syrien

oder

www.spenden.entwicklung-hilft.de

Das DZI Spenden-Siegel bestätigt unsere Zuverlässigkeit. Alle Bündnismitglieder und auch das Bündnis selbst sind mit dem Spenden-Siegel ausgezeichnet. Über unsere Hilfe berichten wir transparent und zeitnah. 

Bündnis Entwicklung Hilft
Isa Hoffinger, Pressesprecherin
030 – 278 77  393
presse(at)entwicklung-hilft.de

]]>