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20.09.2011

Die Hintergründe des Hungers betrachten

Aufruf „Rechte statt Mitleid für Ostafrika“ und Dokumentarfilm „Hunger“

Berlin, 20. September 2011 – Die Hungerkatastrophe am Horn von Afrika ist nicht allein durch die lange Dürre bedingt. Vielmehr hat ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren dazu geführt. Durch umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit und durch die Unterstützung von zwei Initiativen tragen Mitgliedsorganisationen im Bündnis Entwicklung Hilft dazu bei, dass die Hintergründe der Hungerkrise in Ostafrika von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.

medico international unterstützt einen Aufruf von 35 Schriftstellern vor allem aus Afrika und Europa. Unter dem Titel „Rechte statt Mitleid für Ostafrika“ fordern die Künstler solidarisches Handeln und strukturelle Veränderungen, um Hungerkatastrophen künftig zu verhindern.

„Die Menschen sterben nicht nur an einer unglückseligen Dürre, sondern auch an weitreichenden, systemimmanenten Missständen: an den Folgen des Klimawandels, der neoliberalen Ideologien, militaristischer Interventionen und instabiler Getreidemärkte. Und an der Unwilligkeit der Staatenwelt, die verschiedenen Warlords, die seit 20 Jahren Somalia zerstören, international zu ächten und zu verfolgen“, heißt es in dem Aufruf der Schriftsteller, die in ihren jeweiligen Ländern von Elfenbeinküste über Somalia und Kenia bis Südafrika, Irak, Indien und Europa für eine gerechte Gesellschaft aktiv sind.

Der Dokumentarfilm „Hunger“, dessen Produktion die Bündnis-Mitglieder Brot für die Welt, Misereor und Welthungerhilfe unterstützt haben, hat den renommierten Robert Geisendörfer Preis der Evangelischen Kirche Deutschlands gewonnen. Der Film wird am Sonntag, 2. Oktober 2011 um 21.45 Uhr auf 3sat wiederholt und analysiert die Hintergründe des globalen Hungers. Einen Trailer und Hintergrundinformationen zum Film bieten die Links unten.

Weiterführende Informationen:


Brot für die Welt, medico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe leisten als Bündnis Entwicklung Hilft akute und langfristige Hilfe bei Katastrophen und in Krisengebieten. Für die Linderung der Not der Menschen in Ostafrika bittet das Bündnis Entwicklung Hilft die Bevölkerung um Spenden auf das

Spendenkonto 51 51
Bank für Sozialwirtschaft; BLZ 370 205 00
Stichwort: Ostafrika


Für Rückfragen:
Bündnis Entwicklung Hilft – Pressestelle
Tel. 0151.15 29 88 02
presse(at)entwicklung-hilft(dot)de