Nachricht

12.05.2010

Wo sind die „Inseln der Vernunft“?

Symposium der medico-Stiftung diskutiert interventionistische Formen der Krisenbewältigung

„Welche Hilfe für wessen Sicherheit?“ – Unter dieser Fragestellung steht das gleichnamige Symposium der Stiftung medico international am 21. Mai in Frankfurt am Main. Zur Diskussion stehen interventionistische Formen der Krisenbewältigung an den Beispielen Afghanistan, Haiti und Sri Lanka.

medico international hat bereits 2003 auf einer Konferenz in Frankfurt am Main eine Bilanz der „Macht und Ohnmacht der Hilfe“ gezogen. Schon damals waren die Krisen der Globalisierung sichtbar und es war deutlich, dass Entwicklungsbemühungen mehr und mehr in den Sog globaler Sicherheitspolitik geraten würden.

Nun fragt das Symposium mit Blick auf die skandalösen Verhältnisse in Sri Lanka, auf das Ende der „zivilmilitärischen Kooperation“ in Afghanistan und auf Soldaten als Katastrophenhelfer in Haiti erneut nach den Chancen eigenständiger Alternativen zu den verschiedenen Formen von außen aufgesetzter „internationaler Zwangsverwaltung“. Gesucht werden Möglichkeiten für selbstbestimmte Veränderungen, für „Inseln der Vernunft“.

Welche Hilfe für wessen Sicherheit?
Symposium der Stiftung medico international
Freitag, 21. Mai 2010, ab 10.30 Uhr
Bürgerhaus Gutleutviertel (Saalbau Gutleut)
Rottweiler Straße 32, 60327 Frankfurt am Main

Teilnahmebeitrag: 15,-€, ermäßigt 5,-€
Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

Programm zum Download

Anmeldebogen zum Download