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11.12.2008

Cholera-Epidemie in Simbabwe –|Dramatische Verschärfung durch Regenzeit befürchtet

Bündnis „Entwicklung hilft“ bittet um Spenden für notleidende Bevölkerung

Aachen, 11.12.2008 – Schon jetzt hat die Cholera-Epidemie in Simbabwe fast 800 Menschen das Leben gekostet, über 16.000 weitere sind erkrankt, so die offiziellen Zahlen der Vereinten Nationen. Die gerade beginnende Regenzeit droht nun, die Situation in dem südafrikanischen Land dramatisch zu verschärfen. Daher ruft das Bündnis „Entwicklung hilft“ die Menschen in Deutschland zu Spenden für die notleidende Bevölkerung in Simbabwe auf.


Die im Bündnis „Entwicklung hilft“ zusammengeschlossenen Entwicklungsorganisationen haben angesichts der akuten Notlage reagiert und leisten bereits jetzt Nothilfe. So ist in Simbabwe unter anderem ein „Wasser-Nothilfe-Team“ der Welthungerhilfe im Einsatz, das bei Choleraverdacht sofort die entsprechenden Trinkwasserquellen untersucht und, wo nötig, sauberes Wasser, Entkeimungsmittel, Wasserpumpen und Trinkwassertanks zur Verfügung stellt. In einer ersten Maßnahme hat terre des hommes Nahrung und sauberes Wasser für 14.000 Kinder im Süden des Landes zur Verfügung gestellt und unterstützt die Reparatur von defekten Brunnen. Ein „Brot für die Welt“ Partner verteilt im Rahmen der Aids-Beratung und Betreuung Nahrungsmittelpakete an die besonders geschwächte Gruppe der HIV-Infizierten und Aids-Kranken. Und die medico-Partnerorganisation „Community Working Group on Health“ sendet 400 Aktivisten aus, die durch Gesundheitsaufklärung helfen, der weiteren Verbreitung von Cholera vorzubeugen. All diese Aktionen reichen angesichts der prekären Lage aber bei Weitem nicht aus. Daher werden dringend Mittel für weitere Maßnahmen benötigt, um wirksame Katastrophenhilfe leisten zu können.

 

Jahrelange Misswirtschaft und ökonomischer Niedergang haben den Wasser- und Sanitätssektor zusammenbrechen lassen, sodass viele Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser mehr haben. Der schlechte Ernährungs- und Gesundheitszustand der Bevölkerung erhöht die Gefahr von Infektionen und Todesfällen in beträchtlichen Maße.

 

Das Bündnis „Entwicklung hilft – Gemeinsam für Menschen in Not“ ist ein Zusammenschluss der fünf deutschen Hilfswerke „Brot für die Welt“, Deutsche Welthungerhilfe, medico international, MISEREOR und terre des hommes. Alle fünf setzen auf langfristige Entwicklungszusammenarbeit, aber in Notsituationen und bei Katastrophen wird das Bündnis zusätzlich aktiv, um vor Ort akute Hilfe zu leisten.

 

 

Die Bankdaten für Spenden:

Spendenkonto 51 51

Bank für Sozialwirtschaft

BLZ 370 205 00

Stichwort „Simbabwe“