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15.06.2010

Hilfe für die Bevölkerung in Kirgistan

Welthungerhilfe stellt 100.000 Euro für Nothilfemaßnahmen bereit

Bonn, 15.06.2010 Die Welthungerhilfe stellt 100.000 Euro für die Opfer der gewalttätigen Auseinandersetzungen in Kirgistan zur Verfügung. Im zentralasiatischen Land droht eine humanitäre Katastrophe im Süden des Landes. Sobald die schweren Kämpfe auf den Strassen aufgehört haben und Hilfsorganisationen wieder Zugang zu den Städten haben, sollen die Menschen in den betroffenen Provinzen mit Nahrungsmittel und Trinkwasser versorgt werden.

„Es gibt keinen Strom mehr, die Telefonverbindungen reißen immer wieder ab und unsere Nahrungsmittel reichen nur noch für wenige Tage“, berichtete Alexander Poltavtsev, der lokale Vertreter der Welthungerhilfe heute morgen per Telefon. Die Wasserversorgung in den Städten ist ebenfalls unterbrochen, seitdem der Strom ausgefallen ist. Mitarbeiter der Welthungerhilfe sind auf dem Weg nach Kirgistan, um die geplanten Nothilfemaßnahmen vorzubereiten.

Die Welthungerhilfe ist seit 1994 in Kirgistan tätig und hat seither insgesamt zehn Projekte im Wert von 2,3 Millionen Euro durchgeführt. Die aktuellen Projektmaßnahmen finden in den Provinzen Osh, Batken und Jalal-Abad mit der lokalen Organisation Agro Foundation for Development (AFD) statt. Dort profitieren mehr als 2.000 Bauern vom Aufbau einheimischer landwirtschaftlicher Kooperativen, die gemeinsam Saatgut für den Anbau von Kartoffeln züchten.

Die Welthungerhilfe bittet um Spenden für die Opfer in Kirgistan:

Welthungerhilfe
Kontonummer 1115
Sparkasse KölnBonn
BLZ 370 501 98
Stichwort: Nothilfe


Pressekontakt:

Simone Pott
Tel. 0228 / 22 88-114
Mobil 0172 / 2525962
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