Wir über uns

Das Bündnis Entwicklung Hilft ist ein Zusammenschluss der sieben Hilfswerke Brot für die Welt,  Christoffel-Blindenmission, Kindernothilfemedico international, Misereor, terre des hommes und Welthungerhilfe.

 

Die Entscheidung, sich zu einem Bündnis zusammen zu schließen, fiel nach der Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004. Bereits zuvor hatten die Organisationen über die Möglichkeit der Zusammenarbeit diskutiert. In diesem Moment jedoch kam es besonders auf die Bündelung der Kräfte an, die ein schnelles und effektives Handeln vor Ort ermöglichen. Das Bündnis arbeitet vor allem in Afrika, Asien und Lateinamerika. Alle Mitgliedsorganisationen verfügen über spezifische Kenntnisse und jahrzehntelange Erfahrungen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Bei der Arbeit geht es sowohl um die Linderung von akuter Not als auch um langfristige Veränderungen. Ziel ist die Bekämpfung der Ursachen von Elend und Konflikten. 


In Notsituationen und bei Katastrophen wird das Bündnis aktiv, um vor Ort akute und langfristige Hilfe zu leisten. Dabei arbeiten die Bündnismitglieder eng mit einheimischen Partnerorganisationen zusammen, mit denen sie durch langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit verbunden sind. Die Partner sind in der Katastrophenhilfe sehr wichtig, denn die Menschen vor Ort wissen am besten, welche Hilfe sie benötigen und welche finanziellen Mittel gebraucht werden, um Not zu lindern. Die Hilfsprojekte setzen die einheimischen Partner mit Unterstützung des Bündnisses um. Sie berichten über den Stand und den Erfolg der erbrachten Hilfsleistungen.

Ein weiteres Anliegen des Bündnisses ist die Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland. Bündnis Entwicklung Hilft versteht sich als Partner der Medien. Maßgebliches Ziel ist es, eine Berichterstattung zu unterstützen, die Ursachen von Katastrophen und Krisen sichtbar macht und Möglichkeiten der Behebung von Not und Elend aufzeigt. 

Die Mitglieder des Bündnisses agieren weiterhin eigenständig. Gemeinsam eingeworbene Spenden werden zu gleichen Teilen unter den Bündnis-Organisationen aufgeteilt. Alle Organisationen besitzen das DZI-Spendensiegel.

Die Spendengelder an das Bündnis werden ohne Abzug von Verwaltungskosten, das heißt zu 100 Prozent an die Bündnis-Hilfswerke weitergeleitet. Die Geschäftsstelle von Bündnis Entwicklung Hilft wird über den Mitgliedsbeitrag der sieben Hilfswerke – zu gleichen Teilen – finanziert und hat ein Jahresbudget von 280.000 Euro. Dieses wird für Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt. In dem Betrag sind auch die Personalkosten von Bündnis Entwicklung Hilft enthalten. Im Falle großer Katastrophen wie dem Erdbeben in Haiti, der Flut in Pakistan oder der Hungerkrise in Ostafrika entrichten die Mitglieder einen Sonderbeitrag für die Spendenbuchhaltung und Spenderbetreuung, der auf maximal zwei Prozent der Spendensumme gedeckelt ist.