Jahresbericht Pakistan
Erneute Überschwemmungen in Pakistan
Hilfswerke im Bündnis Entwicklung Hilft leisten Nothilfe in der Provinz Sindh
Berlin, 26. September 2011 – Auch in diesem Jahr ist es in Pakistan zu schweren Überschwemmungen gekommen, bereits im Spätsommer 2010 war das Land schwer betroffen von einer Flut. Die Provinz Sindh im Süden des Landes steht zu weiten Teilen unter Wasser. Mehr als vier Millionen Menschen sind von den Fluten betroffen, eine Million Häuser sind schwer beschädigt oder zerstört worden und mehr als 220.000 Menschen leben in Lagern, nachdem sie alles verloren haben.
Ein Jahr danach: Pakistan und die Folgen der |Flutkatastrophe
Bündnis Entwicklung Hilft und Bündnis-Partner veröffentlichen Rechenschaftsbericht
Berlin, 25. Juli 2011 – Ein Jahr nach Beginn der Jahrhundertflut in Pakistan fällt die Wiederaufbau-Bilanz des Bündnis Entwicklung Hilft geteilt aus: „Wir haben hunderttausende Menschen mit unserer Nothilfe erreicht. Inzwischen sind viele Projekte zum Wiederaufbau des Landes erfolgreich angelaufen. Doch es gibt unbestritten weiterhin große Herausforderungen“, erklärt Bündnis-Geschäftsführer Peter Mucke im Rechenschaftsbericht „Der Wiederaufbau nach der Flut in Pakistan“, den das Bündnis Entwicklung Hilft heute gemeinsam mit seinen Bündnis-Partnern in einer Vorabfassung veröffentlicht.
„Der Wiederaufbau nach der Flut in Pakistan“
Bündnis Entwicklung Hilft veröffentlicht Update des Rechenschaftsberichts
Berlin, 23. März 2011 – Aus der öffentlichen Wahrnehmung ist die Flut in Pakistan inzwischen wieder verschwunden, doch unter ihren Folgen leiden die Menschen im Land noch immer sehr. Die unvorstellbaren Regenfälle im Juli 2010 und die daraus resultierenden Überschwemmungen haben das Gesicht Pakistans und das Leben der betroffenen Menschen nachhaltig verändert. Ungeklärte Landrechtsfragen, korrupte Staatsbedienstete, eine instabile Regierung, Slum-Bildung am Rand der größeren Städte und eine weitgehende Zerstörung der Basis-Infrastruktur – die Herausforderungen für den Wiederaufbau sind riesig. „Aber wir haben in Pakistan sehr motivierte und lokal gut verankerte Partner, mit denen wir eng zusammenarbeiten. Das ist eine gute Basis“, erklärt Peter Mucke, Geschäftsführer des Bündnis Entwicklung Hilft.
„Die Karten Pakistans müssen neu gezeichnet werden“
100 Tage Flutkatastrophe: Bündnis Entwicklung Hilft und Bündnispartner fordern mehr internationale Gelder für den Wiederaufbau
Berlin, 5. November 2010 – Das Bündnis Entwicklung Hilft und seine Bündnispartner fordern mehr internationale Gelder für den Wiederaufbau Pakistans. „Die Welt darf Pakistan jetzt nicht im Stich lassen“, sagte Dr. Tanveer Ahmed, Geschäftsführer der pakistanischen Hilfsorganisation HANDS auf der Pressekonferenz des Bündnis Entwicklung Hilft in Berlin 100 Tage nach Beginn der Flutkatastrophe. „Die internationale Staatengemeinschaft entfaltet nicht die umfangreichen Aktivitäten, zu denen sie beim Tsunami oder beim Erdbeben in Haiti in der Lage war.“
Breites Bündnis für die Fluthilfe in Pakistan
Vergabegremium bewilligt Projekt-Förderungen für drei Bündnispartner
Berlin, 24. September 2010 – Das Bündnis Entwicklung Hilft reicht einen Teil seiner Spendeneinnahmen aus der Kooperation mit der ARD für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan an Bündnispartner weiter. Ein unabhängiges Vergabegremium, das von sechs Expertinnen und Experten gebildet wird, hatte kurz nach Beginn der Flutkatastrophe bereits jeweils 100.000 Euro für Hilfsmaßnahmen der Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW), der Kindernothilfe (KNH) und der Christoffel-Blindenmission (CBM) bewilligt. Die drei Hilfswerke arbeiten seit Jahrzehnten in Pakistan, ihre lokalen Partnerorganisationen sind in mehreren Provinzen des Landes tätig. Bei der Beratung am 21. September hat das Vergabegremium weitere Mittel freigegeben: 215.000 Euro für DAHW und 260.000 Euro für KNH. Ein weiterer Antrag der CBM wird Anfang Oktober beraten.
Pakistan: Ein-Monats-Analyse zeigt geteiltes Bild
Bündnis Entwicklung Hilft gibt Überblick über bisherige Hilfsmaßnahmen
Berlin, 3. September 2010 – Einen Monat nach Beginn der Hilfsaktivitäten in Pakistan zeigt die Analyse der Hilfswerke im Bündnis Entwicklung Hilft ein geteiltes Bild: „Einerseits kommt unsere Hilfe bei den Flutopfern an, wird sehr dankbar aufgenommen. Und unsere lokalen Partner waren anders als zum Beispiel nach dem Erdbeben in Haiti sofort arbeitsfähig. Andererseits drohen zwei Katastrophen nach der Katastrophe: Krankheiten und Hunger“, erklärt Bündnis-Geschäftsführer Peter Mucke.
Spendenbereitschaft für Pakistan stark gestiegen
Bündnis Entwicklung Hilft weitet seine Hilfe in den Provinzen Punjab und Sindh aus
Berlin, 27. August 2010 – Nach anfänglicher Zurückhaltung hat die Bevölkerung in Deutschland in den vergangenen zehn Tagen sehr großzügig für die Flutopfer in Pakistan gespendet, berichtet das Bündnis Entwicklung Hilft. Der Zusammenschluss fünf anerkannter Hilfswerke hat inzwischen Spenden in Höhe von 21,9 Millionen Euro erhalten. „Dieses Geld wird dringend benötigt. Denn der Hilfsbedarf ist ungebrochen groß – und das ganze Ausmaß der Katastrophe steht noch nicht fest“, erklärt Bündnis-Geschäftsführer Peter Mucke.
Seuchengefahr wächst Tag für Tag
Bündnis Entwicklung Hilft kämpft in Pakistan gegen die Verbreitung von Krankheiten
Berlin, 21. August 2010 – In Pakistan wächst nach der Flutkatastrophe mit jedem Tag die Seuchengefahr. Vor allem Malaria und Cholera schweben als Damoklesschwert über dem Land. Aus der Region Punjab wurden einige Cholera-Fälle gemeldet. „Dann haben wir ein echtes Problem“, sagt Dr. Tanveer Ahmed von HANDS, dem pakistanischen Partner von medico international. Durch die riesigen Mengen an stehendem Wasser befürchten die Behörden im Süden Pakistans zudem die massenhafte Vermehrung von Stechmücken, die Malaria übertragen können.
„Wir helfen ungeachtet der schwierigen politischen |Situation“
Bündnis Entwicklung Hilft intensiviert seine Arbeit in Pakistan
Berlin, 13. August 2010 – Das Bündnis Entwicklung Hilft verstärkt seine Arbeit in Pakistan. Ein Mitarbeiter des Nothilfe-Teams der Welthungerhilfe ist seit gestern vor Ort, ein Brot für die Welt-Mitarbeiter wird am Sonntag in Islamabad eintreffen. „Die Spendeneingänge sind in den vergangenen drei Tagen erfreulich gestiegen“, erklärt Peter Mucke, Geschäftsführer des Bündnis Entwicklung Hilft. „Das Geld wird dringend benötigt – und wir helfen ungeachtet der schwierigen politischen Situation. Denn humanitäre Hilfe darf nicht von religiösen oder politischen Einstellungen abhängig gemacht werden, sondern muss sich einzig und allein an der Not der Menschen orientieren. Und die ist in Pakistan sehr groß.“
Pakistan: „Der Hilfsbedarf wird über Monate riesig|sein“
Die Hilfe kommt an, doch weitere Spenden werden benötigt
Berlin, 9. August 2010 – Eine Woche nach Beginn der Überschwemmungen in Pakistan erreichen die Hilfswerke im Bündnis Entwicklung Hilft mit ihren Maßnahmen immer mehr Menschen. Gleichwohl bleibt die Lage angespannt: Überschwemmte Straßen infolge anhaltender Regenfälle erschweren den Transport der Hilfsgüter und die Flut breitet sich stromabwärts nach Süden aus. Weitere Regionen werden dadurch zu Katastrophengebieten.

