Haiti: Nur 63,6 Prozent der Hilfsgelder tatsächlich |gezahlt

Bündnis Entwicklung Hilft kritisiert mangelnde Zahlungsmoral der Staaten als Skandal

Berlin, 9. Januar 2011 – Anlässlich des Jahrestags des verheerenden Erdbebens in Haiti am 12. Januar fordert das Bündnis Entwicklung Hilft die internationale Staatengemeinschaft auf, Haiti beim Wiederaufbau als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen und ihre finanziellen Zusagen einzuhalten. „Die Regierungen haben nicht einmal zwei Drittel der für 2010 zugesagten Aufbau-Gelder tatsächlich gezahlt, wie Bill Clinton als UN-Beauftragter für Haiti jetzt verkündete. Es fehlen also 730 Millionen Dollar. Das ist skandalös“, sagt Bündnis-Geschäftsführer Peter Mucke. „Die Welt darf Haiti auch heute, wo sich die erste Betroffenheit längst gelegt hat, nicht im Stich lassen.“

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Bündnis fordert planvollen Übergang zur|langfristigen Hilfe

Nachhaltigkeit oberstes Ziel der Hilfsmaßnahmen

Berlin, 20. April 2010 – 100 Tage nach dem verheerenden Erdbeben ist die Situation für hunderttausende Haitianer nach wie vor extrem schwierig. „Eine nachhaltige, an den Bedürfnissen und Rechten der Haitianer ausgerichtete Arbeit stellt eine große Herausforderung für die Hilfsorganisationen dar“, erklärt Peter Mucke, Geschäftsführer des Bündnis Entwicklung Hilft. Das Bündnis hat deshalb Grundsätze eines nachhaltigen Wiederaufbaus in Haiti formuliert.

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Nicht nur Reis verteilen

Haiti-Hilfe angesichts einer übertriebenen Erwartungshaltung

„Bei den enormen Summen, die gespendet werden, ist die Frage nach dem Einsatz der Mittel wichtig und gerechtfertigt. Unrealistischer Zeitdruck jedoch wird weder die Katastrophenhilfe verbessern noch einen sinnvollen Wiederaufbau befördern. Zeit ist eine entscheidende Ressource der Entwicklungszusammenarbeit“, schreibt Misereor-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon in einem Meinungsartikel in der Wochenzeitung „DIE ZEIT“.

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„Wir wehren uns gegen eine übergestülpte Hilfe“

Haiti: Bündnis Entwicklung Hilft bereitet den langfristigen Wiederaufbau vor

Berlin, 5. Februar 2010 – Knapp drei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti haben die fünf Hilfswerke im Bündnis Entwicklung Hilft und ihre lokalen Partner ihre Arbeit weiter intensiviert. Derweil bemängeln viele Medien ausbleibende Erfolge. Bündnis-Geschäftsführer Peter Mucke kritisiert im Interview eine übertriebene Erwartungshaltung und erklärt, wie in Haiti eine langfristige Entwicklung gelingen kann.

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